stringendo #17

Konzerte im Südpunkt

So, 15.03.2015, 19.00 Uhr

Celtic Evening
mit Jane McDaniel
(Irish and American Story-Telling),
Eddie McGuire (Flöte) &
Stefan Grasse (Gitarre)

Eintrittspreise:
AK 15,-/12,-, VVK 13,-/10,-

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weitere Infos hier

Tafelhalle

22. Nürnberger Gitarrennacht
Living Guit Art


Schirmherr: Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Samstag, 18. November 2017
20:00 Uhr

 

Programm

„Scratching the Silence“ - Dieter Köhnlein (Piano) & Uwe Kropinski (Gitarre)
„Zaruk“ - Iris Azquinezer (Violoncello) & Rainer Seiferth (Gitarre)
„Entre cielo y tierra“ - Stefan Grasse Quartett mit Stefan Grasse (Gitarre), Radek Szarek (Vibraphon), Alex Fuchs (Bass) & Raphael Kempken (Percussion)

Kaum ein anderes Instrument kann einen so vielfältigen Einsatz in allen Kulturen und Stilistiken der Welt aufweisen wie die Gitarre. Lebendige Gitarrenkunst oder etwas zeitgemäßer „Living Guit Art“ lautet daher plakativ und selbstbewusst das Motto der 22. Nürnberger Gitarrennacht. Eingeladen hat Organisator Stefan Grasse Künstler, die zwar in der Welt zu Hause sind, jedoch ihren Lebensmittelpunkt in Nürnberg haben oder zumindest zeitweise hatten.

Dieter Köhnlein und Uwe Kropinski verbindet eine über 30jährige Musiker-Freundschaft und haben seitdem mehrere CDs aufgenommen und zahllose Konzerte gegeben. Dieses Weltklasse-Duo bewegt sich in einer eigenen Welt im weiten Kosmos der Musik, fernab von gängigen Klischees, experimentell und eigenständig und doch traumhaft schön.

Das aus Madrid stammende Duo Zaruk mit Iris Azquinezer (Violoncello) und des in Spanien lebenden, fränkischen Gitarristen Rainer Seiferth widmet sich der Musik der aus Spanien stammenden sefardischen Juden. Mit Wehmut, gepaart mit mediterranen Rhythmen erklingen deren Lieder. In den Arrangements finden Klassik, Jazz und traditionelle Musik, Komponiertes und Improvisiertes, Minimalismus und Virtuosität gemeinsame Wege und erschaffen Bilder von grosser Ausdruckskraft und Farbentiefe.

Mit der neuen CD „Entre cielo y tierra“ (Zwischen Himmel und Erde) lässt Stefan Grasse seine musikalischen Einflüsse Revue passieren. Gleich einer jahrzehntelangen Gitarren-Odysee spielt er, unterstützt von Radek Szarek (Vibraphon), Alex Fuchs (Bass) und seinem Sohn Raphael Kempken (Percussion), Eigenkompositionen mit Einflüssen aus indischer und afrikanischer Musik, europäischer Romantik, französischem Impressionismus und andalusischen Flamenco.
Ein Fest für alle Gitarrenfans und Musikbegeisterte!
Fotorechte (Künstler/FotografIn):
Zaruk / Carmen Hache
Stefan Grasse Quartett / Gerd Grimm
Köhnlein & Kropinski / HannaH Köhnlein

>>> Download Flyer <<<

www.nuernberger-gitarrennaechte.de

Künstlerische Leitung & Organisation:

Stefan Grasse in Kooperation mit dem KunstKulturQuartier Nürnberg.
Gefördert von Werbeagentur Gillitzer Kulturreferat der Stadt Nürnberg Bezirk Mittelfranken

Veranstaltungsort:

Tafelhalle
Äussere Sulzbacher Str. 60-62
90491 Nürnberg

Eintrittspreise:

AK € 22,-/14,-
VVK € 19,-/12,-

Kartenreservierung und Vorverkauf:

Kultur Information
Königstr. 93
Tel. 0911-231 4000
Fax 231 7575
kulturinfo@stadt.nuernberg.de,
online unter www.tafelhalle.de
sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die Eintrittskarte ist auch ein Fahrschein im VGN.

Künstlerbiografien:

Jazzduo der Extraklasse

Uwe Kropinski – Gitarre
Dieter Köhnlein – Klavier

Kropinski und Köhnlein spielen eigene Kompositionen. Jede dieser Kompositionen mit großen improvisatorischen Freiräumen ist eine Art Charakterstück, eine eigene Welt im weiten Kosmos der Musik, fernab von gängigen Klischees, experimentell und doch genießbar, eigenständig und doch schön.

Bert Noglik, der bedeutende Jazz-Publizist und frühere künstlerische Leiter des Jazzfestes Berlin, beschreibt die Musik des Duos so:
Gitarre und Piano – wenn man das liest, fragt man sich, wie mag das klingen. Wenn man das dann hört, spürt man: Hier spielen zwei Musiker, die einander und uns unglaublich viel zu erzählen zu haben. Und das, obwohl sie sich nun schon rund drei Jahrzehnte kennen. Oder vielleicht gerade deshalb. Hier begegnet uns gereifte Musikalität und frische Spielfreude auf der Grundlage einer ausgefeilten Technik, die beide nicht mehr zu demonstrieren brauchen, sondern in den oft spontan ausgestalteten Dialogen ganz in den Dienst der musikalischen Mitteilung stellen.

Nach drei hoch gelobten CDs stellen die Kropinski und Köhnlein im Konzert überwiegend Stücke aus ihrer nun vierten Produktion "Scratching the Silence" vor. Hier einige Reaktionen der Presse:
Dieter Köhnlein und Uwe Kropinski verbindet eine lange Musiker-Freundschaft: Die beiden lernten sich 1987 kennen, haben seitdem mehrere CDs zusammen aufgenommen und etliche Konzerte gegeben. Nun haben sie sich wieder ins Studio begeben und herausgekommen ist ihr neues Werk "Scratching the Silence". Ganz unüblich für Jazz-CDs, ist das erste Stück, wahrlich ein Ohrwurm, der mit seiner lässig-beschwingten Art vollkommen überzeugt. Die weiteren 12 Stücke changieren in kraftvoll-treibendem Up-Tempo, melancholischer Träumerei und überraschen mit ungeahnten Wendungen. "Scratching The Silence" ist eine musikalische Perle, ein kleines großes Meisterwerk, ein absoluter Hochgenuss – verspielt und ernsthaft, leichtfüßig und tiefgründig, voller Ideen und spielerisch hervorragend. Ein dynamisches Album, dessen leise Töne die Seele berühren und dessen Tiefgründigkeit das Herz erfreut.

Uwe Kropinski
studierte Gitarre an der Musikhochschule Hanns Eisler/Berlin. Er spielt auf einer speziell für ihn gebauten und nach ihm benannten akustischen Gitarre mit 39 Bünden, mit der er seine einzigartigen Spiel- und Perkussionstechniken umsetzen kann, und interpretiert überwiegend eigene Stücke aus seinem umfangreichen kompositorischen Schaffen. V.a. als Solist, aber auch mit verschiedenen Ensembles nahm er CDs, LPs und DVDs auf. Unzählige Tourneen führten ihn von den USA über Mittelamerika bis nach Chile, quer durch Afrika und in die meisten Staaten Europas. Er wurde von der Presse stets mit Begeisterung beschrieben – wie etwa vom Magazin Guitar Player als „Jimi Hendrix der akustischen Gitarre“ oder von der Stuttgarter Zeitung als „Jahrhundertgitarrist“.

Dieter Köhnlein
studierte Musikerziehung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er veröffentlichte CDs als Solist, in Duos und mit diversen Bands. Für das Goethe-Institut und das Auswärtige Amt gab er Konzerte in Mittel- und Südamerika, Nordafrika, China, Indien, Sri Lanka, der Türkei und vielen Ländern Europas - gastierte in 28 Ländern auf vier Kontinenten. Er erhielt Kompositionsaufträge zu „Facing America“, „100 Jahre Siemens-Nürnberg“ und „1250 Jahre Ansbach“. 1999 erschien sein CD-Kunstbuch mit dem Maler Gregor Hiltner. 1997 wurde er mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg und im November 2010 als „Künstler des Monats“ der Europäischen Metropolregion Nürnberg ausgezeichnet. 2012 folgte der Kulturförderpreis des Bezirks Mittelfranken.
www.kohnlein.com
www.kropinski.com

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Zaruk – Neue Klänge aus einer alten Welt
Zaruk verzaubert. Das der kreativen Madrider Musikszene entstammende Duo der Cellistin Iris Azquinezer und des in Spanien lebenden, deutschen Gitarristen Rainer Seiferth widmet sich ganz der Musik der sefardischen Juden, die Ende des 15. Jahrhunderts aus Spanien vertrieben wurden und sich in verschiedenen Regionen des Mittelmeerraumes ansiedelten. Ihre Lieder sind eingefärbt von den Klängen dieser Gegenden und immer ist in ihnen auch ein Hauch von Wehmut zu spüren über die verlorene spanische Heimat, Sefarad. Die mündliche Überlieferung dieser Melodien liess viele unterschiedliche Interpretationen und Instrumentierungen entstehen. Diesen "Spiel"raum nutzen die beiden Ausnahme-Musiker im besten Sinne des Wortes: in Zaruk's Arrangements finden Klassik, Jazz und traditionelle Musik, Komponiertes und Improvisiertes, Minimalismus und Virtuosität gemeinsame Wege und erschaffen dabei Bilder von grosser Ausdruckskraft und Farbentiefe.
Ihre Ende 2016 erschienene CD "Hagadá" wurde von der spanischen Fachpresse begeistert aufgenommen. Das bekannte Musikmagazin Diariofolk bezeichnet das Album als "ein Juwel wie es nur sehr selten zu hören ist" und beim nationalen Musiksender Radio 3 gelangte es prompt in die Bestenliste 2016.
Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Detmold zog Iris Azquinezer 2012 in ihre spanische Heimat zurück, wo bald darauf ihre erste Cello-Solo-CD "Azul y Jade" veröffentlicht wurde die sowohl zwei der Suiten Johann Sebastian Bachs als auch eigene Kompositionen enthält. Das gewagte Konzept fand grossen Anklang in der spanischen Fachpresse und es folgten zahlreiche Solokonzerte in denen sich Iris Azquinezer als reife, facettenreiche und hochsensible Interpretin behauptete. Auch als Begleiterin von Liedermachern und Interpretin klassischer spanischer Musik ist sie immer wieder zu hören. Iris Azquinezer stammt aus einer jüdischen Familie, und sefardische Lieder wurden ihr schon als Kind vorgesungen. Einige dieser Melodien finden sich wieder im Repertoire von Zaruk.
Rainer Seiferth ist auch musikalisch ein Nomade – der studierte klassische Gitarrist ist seit Jahren in Jazz und Weltmusik zu hören. Neben seinem eigenen Trio Solano ist er Gitarrist der toledanischen Nyckelharpa-Spielerin und Sängerin Ana Alcaide, mit der er regelmässig in Deutschland und weltweit auf Tour ist. In Spanien hat er zwei CDs unter eigenem Namen veröffentlicht. Seiferth spielt neben der klassischen Gitarre auch Vihuela, Barockgitarre und Cittern.
www.irisazquinezer.com
www.rainerseiferth.de

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Entre cielo y tierra - Zwischen Himmel und Erde
Tango, Bossa, Son, Valse und Flamenco
Stefan Grasse Quartett mit
Stefan Grasse - Gitarre
Radek Szarek - Vibraphon
Alexander Fuchs - Kontrabass
Raphael Kempken - Percussion
Träume und Fernweh zum Klingen bringen ist die Passion des weit gereisten Gitarrenvirtuosen Stefan Grasse. Als Weltenbummler mit Gitarre hat er musikalische Reiseimpressionen aus Europa und Südamerika mitgebracht. So entsteht ein abwechslungsreiches Programm, bunt und facettenreich wie ein Kaleidoskop, das Sehnsüchte und Lebensfreude weckt und Lust auf sonnendurchflutete Landschaften macht.
Aus Südamerika spielt Stefan Grasse die Bossa Novas der Sandstrände Copacabana und Ipanema, die Tangos der Bars von Buenos Aires und die Boleros der Altstadt Havannas. Aus Europa erklingen französische Valse Musettes und andalusischer Flamenco.
Selten werden atemberaubende Virtuosität, harmonische Raffinesse und unwiderstehliche Rhythmen mit so viel Charme und leidenschaftlicher Hingabe dargeboten. Oder, wie das Magazin „Gitarre Aktuell“ urteilte: „Es ist ein musikalisches Fest"!
Stefan Grasse gab ca. 2000 Konzerte in vielen Ländern Europas, den USA, China und Australien. Von der Kritik wurde er als „präziser und technisch brillanter“ Musiker (NN), „Saiten-Paganini“ (AZ) und „Meistergitarrist“ (NN, BR) gefeiert.

Die Quartett-Besetzung mit Radek Szarek (Professor an der Hochschule für Musik Nürnberg) am Vibraphon, dem Kontrabassisten Alexander Fuchs und dem erst 24-jährigen Percussionisten Raphael Kempken verspricht prickelnde Rhythmen und mitreißende musikalische Dialoge.

Stefan Grasse wurde 1996 mit dem „Nürnberg-Stipendium“, einem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet: „In Anerkennung seiner förderungswürdigen Leistungen als Gitarrist und für die Durchführung der Nürnberger Gitarrennächte“. Die Konzertreihe „Nürnberger Gitarrennächte“ besteht seit 1995 und ist seitdem die älteste und erfolgreichste Konzertveranstaltung für Gitarre in Nürnberg.