20. August 2010
20 Uhr

stringendo-Konzert

Südpunkt Nürnberg
mit

The Whistlebinkies -
Scottish traditional music

Stefan Grasse Trio -
World music from Bavaria to Rio

Das Doppelkonzert
zum 25jährigen Jubiläum
der Städtepartnerschaft
Nürnberg-Glasgow

weitere Infos hier

 

13. Nürnberger Gitarrennacht

Samstag, 5. Juli 2008 | 20 Uhr |Katharinenruine Nürnberg

Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Programm

„Magia del Sur“ Stefan Grasse Trio
Stefan Grasse - Gitarre, Tobias Kalisch - Kontrabass, Sandor Toth - Percussion

„Flamenco de Solera y Crianza“ Miguel Iven Trio
Miguel Iven - Flamencogitarre, Friederike von Krosigk - Kastagnetten, Conny Sommer - Percussion

"Listen" Acoustic Pop Guitar
Lisa Stern - Gesang, Michael Langer - Gitarre

Pressespiegel

Die Magie des Südens
Wieder einmal schaffte der Nürnberger Gitarrist Stefan Grasse mit seiner Gitarrennacht in der Katharinenruine den schwierigen Spagat zwischen Anspruchsdenken und Publikumsgunst. Diesmal wirkte sein alljährlich organisiertes Gipfeltreffen der Saitenzunft bunt und entspannt - und lockte passend zum Sommerwetter zunächst mit „Magia del Sur“, der Magie des Südens.
Tradition hat dabei nämlich auch der eigene Auftritt des Programm-Machers, der eingangs mit seinem Trio eine atmosphärisch leichte, traditionsbewusste und doch sehr persönlich geprägte Hommage an lateinamerikanische Stilformen abgab. Da federt der fein abgestimmt trommelnde Perkussionist Sandor Toth einen wirkungsvoll träge und rund abrollenden, vom Gitarristen als „konservativ“ angekündigten Bolero mit erdigen Naturklängen ab. Oder es wird der Lebenstraum eines kenianischen Jungen („el sueño del chico keniata“) überzeugend in eine bissig treibende, ansteckend optimistische und durchgängige Auftaktstimmung übersetzt.
… Weiter ging die Reise nach Südspanien: Das „Miguel Iven Trio“ verknüpfte mitreißende Flamenco-Folklore samt Kastagnetten mit virtuoser Konzertmusik. … Klare, nie überscharf begrenzte Klangkonturen und ein Extraportion Fantasie zaubern eine verspielte Leichtigkeit in die Spielart, die trotz ihrer Virtuosität nicht theatralisch wirkt.
… Zum Abschluss demonstrierte der Wiener Gitarrist Michael Langer im Duo mit der Sängerin Lisa Stern, was in überlebensgroßen Songvorlagen noch an Leben steckt. Mit Understatement und Humor: Er würde als Fan täglich mindestens ein Sting-Konzertvideo abspielen, verriet der ausgezeichnete Fingerstyle-Experte, bevor er in den „Fields of Gold“ nach weiteren Nuggets der Popmusik schürfte.
(Nürnberger Nachrichten 07.07.2008)

Jubel für entspannte Gesichter
Für Tango und Flamenco braucht man Beinfreiheit. Zur 13. Nürnberger Gitarrennacht sind die Klappstuhlreihen so dicht gefüllt, dass nur leichtes Mitwippen möglich ist. … das Miguel Iven Trio mit Multitalent Friedericke von Krosigk: Stellvertretend tanzt sie für das Publikum, lässt die Kastagnetten klacken, als spräche sie mit ihnen. Gibt es zu Beginn wegen ihrer klischeehaften Aufmachung und pathetisch über die Musik gesprochener Lyrik noch Kicherer, weicht die Skepsis schnell der Begeisterung für die Perfektion… Fließend wird aus Rezitation vom Fado beeinflusster Gesang, entwickeln sich Solopassagen zu wahnwitzigen Trommelarien. Großer Jubel zur Pause.
(Die Abendzeitung 07.07.2008)

In Kooperation mit der Tafelhalle Nürnberg und dem Festival st. katharina open air.
Gefördert vom Kulturreferat der Stadt Nürnberg und der Werbeagentur Gillitzer.

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