20. August 2010
20 Uhr

stringendo-Konzert

Südpunkt Nürnberg
mit

The Whistlebinkies -
Scottish traditional music

Stefan Grasse Trio -
World music from Bavaria to Rio

Das Doppelkonzert
zum 25jährigen Jubiläum
der Städtepartnerschaft
Nürnberg-Glasgow

weitere Infos hier

 

10. Nürnberger Gitarrennacht

Samstag, 2. Juli 2005 | 20:30 Uhr | Katharinenruine Nürnberg

Programm

Stefan Grasse & Ensemble
Stefan Grasse (Git., Arrangements), Hajo Hoffmann (Violine), Birgit Trost (Violine), Romana Kemlein (Viola), Daniela Grams (Cello), Tobias Kalisch (Kontrabass)
Sandor Toth (Perc.)
Tangos von Astor Piazzolla

José Parrondo (Cante) & Andreas M. Germek (Guitarra flamenca)

„Rua Baden Powell“
Viviane de Farias (Gesang), Martin Müller (Gitarre), Markus Bodenseh (Bass) & Mauro Martins (Drums)
Songs von Baden Powell und Antonio Carlos Jobim

Pressespiegel

„Brasilianischer Klangzauber
Gitarrist Martin Müller … war angesichts der wildromantischen Kulisse von St. Katharina schwer begeistert: Hier sei es sogar schöner als in Madeira, schwärmte der umtriebige Musiker, der sich für sein aktuelles Bandprojekt von der „Rua Baden Powell“ auf der Atlantikinsel inspirieren ließ. … Solch hochkarätiges Liedgut mit entspanntem Jazz-Touch und Samba-Feeling hätte man noch stundenlang hören können.
Bei seinem [Andreas M. Germek] Auftritt schien er sich zuerst in sein Instrument zu verkriechen, entlockte ihm flirrende, perlende Tonfolgen, um dann urplötzlich zu einer explosiven und dynamischen Spielweise zu wechseln.“
(Clemens Helldörfer, Nürnberger Zeitung)

„Stefan Grasses lustvoller Saitenmarathon feiert Jubiläum: Am Wochenende ging in der Katharinenruine die zehnte "Nürnberger Gitarrennacht" über die Bühne – wie immer als Virtuosenfest bevorzugt für Fans leiserer Töne.
Längst zieht die Gitarrennacht auch "fachfremdes" Publikum an, hat es in den vergangenen Jahren geschafft, auch jene für Gitarrenmusik zu begeistern, die nicht durch eigenes Spiel oder familiäre "Vorbelastung" eine Affinität zu Zupfinstrumenten haben.
Stefan Grasses über die Jahre stetig verfeinertes und perfektioniertes Konzept lässt sich auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Vielfalt ist hier der größte Trumpf, langweilig darf es auf keinen Fall werden.
So widmete sich der Gitarren-Promotor Grasse in diesem Jahr seiner Liebe zu spanischer und lateinamerikanischer Musik in der wohl artifiziellsten Form und servierte mit seinem klassisch besetzten Kammerensemble Isaac Albéniz’ bekanntes Zugstück "Asturias" und Astor Piazzollas "Histoire du Tango" – in behutsam modernisierten Fassungen mit Streichquartett, Kontrabass und Perkussion, geschmackvoll, filigran und ganz ohne die Kraftmeierei mancher extrovertierter Vertreter des Gitarrengenres.
Virtuosität kann auch etwas mit Zurückhaltung, mit dem bewussten Verzicht auf Spektakularität und Vordergründigkeit zu tun haben. Wie bei dem deutschen Flamenco-Gitarristen Andreas Germek, der zusammen mit dem charismatischen Sänger José Parrondo auf jenem hauchfeinen Grat zwischen folkloristischer Eingängigkeit und intellektuellem Anspruch balanciert, Präzision und federnde Verve verbindet und so ein gleichsam überkulturelles, ätherisches Flamenco-Ideal zelebriert.
Blutvoll, erotisch und ganz im Hier und Jetzt bewegt sich das Projekt "Rua Baden Powell" des Gitarristen Martin Müller, der mit Markus Bodenseh am Bass und Mauro Martins am Schlagzeug brasilianische Standards und eigene Stücke auf maximalem Energieniveau über die Rampe bringt.
Wenn dann die Ausnahmesängerin Viviane de Farias die Bühne betritt, wird das Begleittrio – nicht ganz ungewollt – zum Statisten, zur feingetönten Klangkulisse für eine der unverwechselbarsten Stimmen, die Brasilien je hervorgebracht hat. Ob quasiinstrumentales Scat-Geschnatter oder luftige Gänsehaut-Balladen mit tiefen Wahrheiten zwischen den Notenzeilen: Viviane de Farias verströmt stets Souveränität und zauberhafte Leichtigkeit. Plötzlich strahlt die südamerikanische Sonne mitten in der Nacht…“
(Hans von Draminski, Nürnberger Nachrichten)

Gefördert vom Bezirk Mittelfranken und dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg.
In Kooperation mit der Tafelhalle Nürnberg und dem Festival st. katharina open-air.

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